Wer aus Habgier mordet - Der BVB Bombenleger und die Finanzmärkte

Aus Habgier mordet, wer einen Menschen zur Erlangung eines evtl. auch nur geringen wirtschaftlichen Vorteils tötet. Der Versuch ist strafbar. Der mutmassliche BVB-Bombenattentäter wollte laut Bundesanwaltschaft mit einer Börsenwette auf den fallenden BVB-Aktienkurs sich am vom ihm inszenierten, beabsichtigten tödlichen Unglück der BVB-Spieler schamlos bereichern. Gott sei Dank hat das nicht geklappt! Aber der Deutschen Bank ehemaliger Vorstand Josef Ackermann hat nicht viel anderes getan, als er Börsenwetten auf Lebensmittel abschließen ließ, die Menschen zum Verhungern bringen konnten.

Mörderische Investmentbanker und Hedge Fonds Artisten

Wenn dadurch Menschen zu Tode gekommen sind oder hätten zu Tode kommen können, müsste er wegen (versuchten) Mordes ebenfalls angeklagt werden, denn auch sein Motiv war die Erlangung eines freilich gar nicht geringen wirtschaftlichen Vorteils! Auch bei ihm ist schon der Versuch strafbar. Ist es durch die Liberalisierung der Finanzmärkte nicht generell möglich, auf anderer Leute Unglück zu wetten (und es vorher noch selbst herbeizuführen?) Wieso empört sich Bundesinnenminister De Mazière nur über den  Bombenleger, nicht aber über den Schreibtischtäter Ackermann? Ist der nicht wie auch andere seiner Investmentbanking und Hedge Fond Kollegen Anstifter wenn nicht zum Mord, doch mindestens zum Elend?  Das BGB nennt das vorsätzliche sittenwidrige Schädigung. Leider  ist De Mazière wie so viele Politiker offenbar zu dumm für diese Zusammenhänge, oder er profitiert davon.

Deregulierte Finanzmärkte bringen das Schlechteste im Menschen hervor

Lange Zeit waren Wetten auf das Unglück anderer verboten. Mit dem New Deal hatte US Präsident Roosevelt auch solche Börsenwetten verboten. In der Bundesrepublik Deutschland der Sozialen Marktwirtschaft im Nachkriegsdeutschland waren sie erst recht verboten. Tatsächlich machte sie US Präsident Bill Clinton wieder salongfähig. Dumme Politiker von Union, FDP, SPD und Grünen hatten ebenfalls nichts besseres zu tun, als diese Geschäfte auch hierzulande wieder zuzulassen.

Sie sind daher mitschuldig am mörderischen Anschlag auf den BVB, denn ohne ihre hirnrissigen Gesetzesänderungen, die es seitdem erlauben, durch Spekulation auf fallende Kurse diese erst aktiv hervorzurufen und dann daraus Kasse zu machen, hätte es der BVB-Bomber erst gar nicht versucht.

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